Gedicht: Beben

Ich schau in den Spiegel,

Seh meine Augen,

Die nicht gelogen

Die Wahrheit mit sagen.

Ich erkenn mich nicht wieder,

Schau wieder und wieder,

Seh all diese Lagen, 

Erstickend und Stille.

Ich kann nicht sehen,

Wie damals mein Leben,

Lage um Lage,

Eine einzige Facade,

Des Herzens zu beben. 

Es pocht und schlägt

In lauten Tenören,

Ich habe erwägt,

den Lebenden zu gehören.

Doch in mir ganz Leise,

Und doch so laut,

Die Stille, die langsam sich aufgebaut,

Sie ergreift Besitz meines Lebens,

Nimmt mir das Beben,

Das Pochen des Herzens,

Die Quelle des Lebens,

kein laut zu entnehmen,

Den ewigen Klängen des Nichts entgehen.

Wie ist es geschehen?

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s